Museum Eckernförde 
Museum Eckernförde : Sonderausstellungen
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26. Februar bis 23. April 2017
Käte Lassen – Malerin am Meer

Die gebürtige Flensburgerin Berta Katharina, kurz Käte Lassen (1880-1956) hat in den Techniken Graphik, Malerei, Glasfenster und Wandbild einen unverkennbaren Stil ausgeprägt und sich von 1898 bis 1956 vorbehaltlos und ohne Unterbrechung der Kunst gewidmet. Ihre eigenwillige an Jugendstil und Expressionismus geschulte künstlerische Position äußert sich vor allem im Figurenbild: Der Mensch steht ganz im Zentrum. Schon 1905 entdeckte sie die dänische Westküste Jütlands und seit den 1920er Jahren zog sie sich in das kleine Fischerdorf Stenbjerg zurück. Dort fand sie ihre künstlerische Auseinandersetzung am Meeresstrand zwischen Menschen, Tieren und Landschaft.

Am 22. Dezember 2016 jährte sich Käte Lassens 60. Todestag, zu dem eine neue Monografie von Christina Kohla erschienen ist. Die Ausstellung im Eckernförder Museum knüpft an das großformatige Wandbild "Nordischer Schwertertanz" an, das die Künstlerin 1938/39 im Auftrag des Direktors der damaligen Jungmannschule ausführte und hinterfragt ihre Position während der 1930er und 40er Jahre. Im Rahmen eines Überblicks über das Gesamtwerk nehmen Dokumente und Entwürfe zum Eckernförder Wandbild eine hervorgehobene Stellung ein. [mehr über diese Ausstellung]


7. Mai bis 2. Juli 2017
Ulrich Behl. Je zwei aus fünfzig Jahren. (vorläufiger Titel)
Zeichnungen, Grafiken und Objekte

Der 1939 im pommerschen Arnswalde geborene Künstler Ulrich Behl, der seit vielen Jahren in Kiel lebt und arbeitet, gehört zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des Landes. Seine Arbeiten, die der konkreten Kunst zuzuordnen sind, wurden in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert und sind in deutschen und internationalen Museen und Sammlungen sowie im öffentlichen Raum vertreten. Mehrfach wurde der quirlige und allseits präsente Künstler für sein Werk ausgezeichnet, zuletzt 2016 mit dem Kultur- und Wissenschaftspreis der Stadt Kiel.

Die zarten Zeichnungen und Grafiken Ulrich Behls und seine fragilen Objekte spielen mit den Erscheinungen des Lichts, das er sowohl zwei- als auch dreidimensional zu fassen sucht. Licht und Schatten, Hell und Dunkel, Schwarz und Weiß und hin und wieder starke Farben bestimmen die manchmal meditative Wirkung seiner Arbeiten. Für die Eckernförder Ausstellung kommen seine Werke aus den vergangenen Jahrzehnten im Doppelpack: jeweils zwei Arbeiten einer Werkgruppe stehen sich gegenüber, ergänzen sich oder bilden Kontraste. So lässt sich das Schaffen des Künstlers anhand ausgewählter Beispiel von den 1960er Jahren bis heute verfolgen.


16. Juli bis 17. September 2017
Natürlich grün!
Aktuelle Arbeiten angewandter Kunst aus Schleswig Holstein (zum Green Screen Festival, 13.-17.09.2017)

Grün steht für die Farbe Grün, für Natur und für Nachhaltigkeit in Produktion und Material. Grün ist die Farbe des Jahres 2017. Im deutschen Sprachgebrauch ist Grün verbunden mit Leben und Wachstum, Grün ist die Farbe der Frische und Natürlichkeit, Grün steht für Hoffnung und Zuversicht. Diese und weitere zumeist positive und nur selten negative Assoziationen mit Grün bilden den inhaltlichen Kontext der Ausstellung, zu der Künstler aller Gewerke wie Holz, Textil, Keramik, Metall, Papier oder Glas arbeiten werden.

"Natürlich grün!" bezieht sich auf das seit 2007 jährlich in Eckernförde stattfindende internationale Naturfilmfestival Green Screen, zu dessen Rahmenprogramm das Museum Eckernförde bereits mehrmals mit Ausstellungen beigetragen hat. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Angewandte Kunst Schleswig-Holstein e.V. Eingeladen werden die Mitglieder des Verbandes, sich mit 1 bis 3 Objekten für die Ausstellung zu bewerben. Eine Jury wird Ende März aus den eingereichten Arbeiten eine Auswahl treffen, die in den Sonderausstellungsräumen des Museums sowie an ausgewählten Orten der ständigen Sammlung gezeigt werden soll.


1. Oktober bis ca. 19. November 2017
Rolf Reiner Maria Borchard - Natur – Stadt – Natur.
Ein fotografischer Blick auf Eckernförde (vorläufiger Titel)

Der Architekt und Fotograf Rolf Reiner Maria Borchard (geb. 1940) nähert sich in seinen aktuellen Fotografien der einzigartigen Lage der Stadt am Meer und in der Natur. Borchard, der viele Jahre als Professor für Gestaltungsgrundlagen, Fotografie und interdisziplinäre Projekte an der Muthesius-Hochschule tätig war, deren Rektor er später wurde, widmete sich in seinen Fotografie-Projekten u. a. der Stadt Kiel, der Probstei und der Schlei.

Mit seinen fotografischen Streifzügen durch Eckernförde schließt er nun geografisch eine Lücke. Borchard nähert sich Eckernförde mit einem wachen und konzentrierten Blick, der manches Verborgene ins Licht rückt. Zur Ausstellung erscheint ein Buch.

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