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Museum Eckernförde : Vorträge im Museum Eckernförde
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bisherige vorträge

20. Juni 2013, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
100 Jahre Torpedoschießstand Eckernförde 1913 – 2013
von Bernhard Tiepolt, Eckernförde

100 Jahre Torpedoschießstand Eckernförde

Ab der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts avancierte aufgrund rapiden technologischen Fortschritts der Torpedo zu einer der zentralen Waffen der Marinen weltweit. Die Konzeption, Definition, Entwicklung, Erprobung und Fertigung solcher komplexen Geräte erfordert entsprechende Infrastruktur land- und seeseitig.

Im Vortrag wird auf die deutscherseits mit dieser Waffe einhergehenden Entwicklungs- und Fertigungsstätten, hier insbesondere im Bereich Eckernförde, eingegangen. Dabei spannt sich der historische Bogen von der Kieler Torpedowerkstatt zu Zeiten der kaiserlichen Marine bis hin in die Neuzeit mit der Wehrtechnischen Dienststelle 71.

Bernhard Tiepolt ist Diplom-Ingenieur und leitender technischer Direktor i. R.. Er war rund 30 Jahre bei der WTD 71 im Torpedobereich tätig. (Foto: Stadtarchiv Eckernförde)

19. April 2012, 18.30 Uhr

Japanische Gebrauchskeramik
von: Dr. Kenji Kamino, Hannover

Wenn Sie in einem Ryokan (typisch japanisches Hotel mit Halbpension) zu Abend essen, merken Sie, dass das einzelne Essgeschirr mit dem Gericht eine harmonische Einheit bildet und die Tafel einen kleinen Kosmos darstellt. Jawohl! Japaner haben eine besondere Zuneigung zu Gebrauchsgeschirren. Aber warum? Um diese Frage zu beantworten, wird die Entwicklung der japanischen Keramik detailliert geschildert, wobei auch von Einflüssen der Politik und Wirtschaft gesprochen wird.

Hervorgehoben wird Teekeramik, die die japanische Keramikwelt prägt. Im Zusammenhang mit der Teekeramik wird versucht, die charakteristische Ästhetik "Wabi-Sabi" zu erklären. Außerdem wird über ein kleines Bergdorf "Onta" berichtet, in dem über 300 Jahre nahezu unveränderte Fertigungsmethoden für Gebrauchsgeschirr von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

12. September 2011, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Von Paris nach Eckernförde. Ein Jugendstil-Speisezimmer von Eugène Gaillard auf der Pariser Weltausstellung von 1900 und seine Rezeptionsgeschichte in Europa
von Dr. Claudia Kanowski Kuratorin am Bröhan-Museum, Berlin

Was haben zwei Stühle und ein Tisch aus dem Eckernförder Museum mit einem Speisezimmer aus dem Bröhan-Museum, dem Berliner Landesmuseum für Jugendstil und Art Deco, gemein? Sie zeigen, wie fasziniert die Besucher der Pariser Weltausstellung von 1900 von einem Speisezimmermobiliar waren, das Eugène Gaillard (1862-1933) im Auftrag des Pariser Galeristen Siegfried Bing entworfen hatte. In Bings Pavillon "Art Nouveau" war Gaillards Speisezimmer damals zu sehen. Der ebenso elegante wie originelle Entwurf begeisterte das kunstinteressierte Publikum von Kopenhagen bis Trondheim, von Leipzig bis Hamburg – und bis Eckernförde.

Jugendstill

Foto: Jugendstilzimmer aus dem Hause Carl Heldt, Eckernförde, im Museum Eckernförde; Gegenstand des Vortrages sind die beiden Stühle und der Tisch im Stile Gaillards (Foto: Ralf-Peter Schröder, Museum)

18. Juli 2011, 19.30 Uhr
Die Künstlerfamilie Borchert - Vier Generationen einer deutsch-baltischen Künstlerfamilie
von: Dagmar Rösner M.A.

Alle drei Künstler der aktuellen Ausstellung des Museums Eckernförde stammen aus anerkannten Künstlerfamilien. Der Vortrag zeichnet beispielhaft die Geschichte der Familie Borchert nach, die sich bis in die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts nachverfolgen lässt und in vier Generationen Künstlerpersönlichkeiten hervorgebracht hat, die im Kontext von Pariser Boheme, Impressionismus, Jugendstil, Aufbruch in die Moderne und zeitgenössischem Stilpluralismus gewirkt haben und noch heute wirken. Bei allen Unterschieden ist den Persönlichkeiten der Künstlerfamilie Borchert doch eines gemein: eine vom Gegenstand ausgehende Betrachtungsweise der Realität. Und so offenbart sich in ihrer Geschichte auch die Geschichte des Realismus in seinem ganzen Facettenreichtum.

Vor dem Vortrag besteht von 18.30 bis 19.15 Uhr die Möglichkeit zum Besuch der Sonderausstellung: "Michael Arp, Brigitta Borchert, Tobias Duwe – drei Norddeutsche Realisten".

4. November 2010, 19.00 Uhr
Das Leben von Richard Vosgerau
von: Ulrich Green

24. September 2009, 19.00 Uhr
Stadttor, Adelshöfe und lange Brücke - ein Rundgang durch Eckernförde zu Beginn der 17. Jahrhunderts.
von: Dr. Stefan Deiters

Die Ansicht Eckernfördes aus dem Städtebuch von Braun und Hogenberg gilt als älteste Darstellung der Stadt. Manches Vertraute ist auf dem alten Druck zu erkennen, aber auch Gebäude und Einrichtungen, die schon lange vergessen sind. In welchen Häusern residierte damals der Adel, wo waren Stadttor und Goschhof und wo wohnte eigentlich Frau Clara? Begleiten Sie Stefan Deiters auf einem Rundgang durch das Eckernförde zur Entstehungszeit des Braun-Hogenberg und lernen Sie dabei die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive kennen.

17. Mai 2009, 19.00 Uhr [Internationaler Museumstag]
Eckernförde hoch! Ihr Brüder! Politische Lieder im deutsch-dänischen Konflikt
von: Prof. Dr. Linda Maria Koldau, Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt

5. Mai 2009, 19.00 Uhr
Die Affäre von Eckernförde am 5. April 1849
von: Karl Friedrich Schinkel, Eckernförde

27. November 2008, 19 Uhr
Von Krippen und Christi Geburt – Motiv und Motivgeschichte
von: Dr. Uwe Beitz, Museumsleiter

25. September 2008, 19 Uhr

Eckernförde geht baden
von: Dr. Stefan Deiters, Journalist

Badehose anziehen und sich in die Fluten stürzen? Was heute normal erscheint, dürfte noch vor 100 Jahren so manchen skeptischen Blick auf sich gezogen haben und hätte vermutlich auch gegen die damalige Badeverordnung der Stadt verstoßen. Dabei gab es schon vor 100 Jahren einige Badeanstalten in Eckernförde und Borby. Das Badeleben dort unterschied sich allerdings deutlich von dem, was wir heute vom Kurstrand gewohnt sind. Stefan Deiters lädt mit seinem Vortrag "Eckernförde geht baden" zu einer Zeitreise ein. Mit Hilfe von zahlreichen alten Fotos und Abbildungen lässt er die Entwicklung Eckernfördes zum modernen Seebad lebendig werden und erzählt dabei so manche kuriose Geschichte aus der "guten alten Zeit".

2. Juli 2008, 19.30 Uhr

Et in arcadia ego. Der Eckernförder Maler Friedrich Thöming
(1802 – 1873) in Italien.

von: Dagmar Rösner M.A., Kunsthistorikerin

In ihrem Vortrag "Et in arcadia ego. Der Eckernförder Maler Friedrich Thöming in Italien." informiert die Kunsthistorikerin Dagmar Rösner M.A. über den neuesten Forschungsstand zum Wirken des Malers Friedrich Thöming (1802 – 1873). Ergänzend zu dem Bestand des Eckernförder Museums geben zahlreiche Lichtbilder Aufschluss über Werk und Leben des Eckernförder Malers, der es im 19. Jahrhundert in Italien zu großem Ansehen gebracht hat.

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KOSTEN FÜR TEILNAHME AN DEN VORTRÄGEN:

4,00 Euro für Nichtmitglieder,
2,00 Euro für Ermäßigungsberechtigte (lt. Aushang im Museum) und Mitglieder

 

 
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